Reisemuseum: Partner für den Ausbau gesucht

02.05.2013 § Klaus Hänel

Begegnung: Reisekultur im Tourismus

Gesucht werden Mitdenkende, helfende Menschen, Fachleute und Institutionen, die beim weiteren Aufbau meines Reisemuseums helfen. Vor sechs Jahren wurde mit der Arbeit und einem Minijahresbudget von rund 3.000 Euro begonnen, heute ist in den ehemals leeren Räumen im Berliner Umland ein Schaudepot installiert.

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Der Registrar: Eine merkwürdige, bedrohte Tierrasse, die selten zu beobachten ist

18.03.2013 § Angela Kipp

Von Einsiedlern und Spaßbremsen

Neulich las ich eine Email von Alana Cole-Faber, Registrarin bei den Hawaiian Mission Houses in Honolulu, Hawaii, USA. Der Zusammenhang spielt hier keine Rolle, aber ihre Worte waren:

…wir, die wir im wörtlichen Sinne isoliert sind. Wie auf Inseln. Umgeben von Ozeanen. Wo Registrare eine merkwürdige, bedrohte Tierrasse sind, die selten zu beobachten ist.

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Das spezielle Funkeln im Arbeitsleben eines Raum-Designers

25.02.2013 § Linda Kowsky

Jan

Mein Freund Jan ist freischaffender Architekt und Ausstellungs-Designer. Letztens arbeiteten wir gemeinsam mit Hanna, einer Innenarchitektin, an einem Projekt bis tief in die Nacht. Mit fortschreitender Müdigkeit wird die Vertrautheit größer und ich hörte Jan zu Hanna sagen, es wäre nun an der Zeit, dass sie ihm beichten solle, welches Designprojekt ihr größter Griff ins Klo gewesen sei. Er wäre der richtige Mann, bei ihm wäre ihre Sünde in den besten Händen, er würde ihren kreativen Sockenschuß auch später nie auch nur andeutungsweise erwähnen, im Beisein anderer schon gar nicht. Hanna antwortete, dass das wohl ihr Entwurf für das Einheitsdenkmal gewesen sein müsse. Sie sei aber auch nicht mit dem nötigen Ernst bei der Sache gewesen. Letzten Endes hätte sie den Entwurf auch nicht eingereicht, nachdem alle Freunde und Kollegen, denen sie das Photoshopscribble gezeigt hatte, sich eher zurückhaltend geäußert hätten.

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Die Ente bleibt… drin!

24.02.2013 § Jens Lill

Von einer Ente, die in eine Ausstellung geschmuggelt wurde…

Ich muss gestehen, mir ist sie nicht aufgefallen, als ich vor einigen Wochen die Ausstellung in Stuttgart besucht habe: die große Landesausstellung »Die Welt der Kelten« im Landesmuseum Württemberg. Wahrscheinlich hatte sich ein zu großer Pulk an Besuchern um die Ausstellungsvitrine gebildet, anders kann ich es mir nicht erklären. Und nun muss ich aus den Online-Medien erfahren, dass mir ein Blick auf den heimlichen Star der Keltenausstellung entgangen ist: die Ente!

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Designmanagement für Unternehmen Erde

03.01.2013 § Linda Kowsky

Als Gott mich bat, einen relaunch für seinen Planeten zu planen

Ich muß vorausschicken: ich liebe meinen Beruf. Es ist mein absoluter Traumberuf. Wenn ich an meinem Arbeitsplatz sitze und das zu organisierende Projekt kontrolliert im gegebenen Zeitrahmen läuft, mit einer Kommunikation, die funktioniert wie geölt, und leise einer visuellen Perfektion entgegen surrt, dann erlebe ich jene Glücksgefühle, für die mein Gewissen (dem erstaunlicherweise ein Schalk im Nacken zu sitzen scheint) letztens eine Bremse eingebaut hat. Als selbstständige Designmanagerin sah ich mich folgendem Tagtraum ausgesetzt: Der liebe Gott gibt mir den Auftrag, ein universelles Corporate Design-Konzept für die Erde zu erschaffen. Ich hätte einen unbegrenzten Etat, absolute Verfügungsgewalt und darf mit den besten Kreativen und Dienstleistern der Welt zusammenarbeiten.

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Kooperationen zwischen Museen und Unternehmen

06.11.2012 § Mechtild Julius

Mit Kreativität und neuen Ideen Win-Win-Konzepte entwickeln

Viele Museen wünschen sich eine bessere finanzielle Ausstattung und sind auf der Suche nach innovativen Finanzierungsquellen, um ihren gesellschaftlichen Auftrag erfüllen, neue Besuchergruppen erschließen und auch in Zukunft für Besucher ein attraktiver und vielseitig bereichernder Ort sein zu können. Gleichzeitig suchen Unternehmen nach neuen Wegen, um die Attraktivität ihres Standortes zu erhöhen, gesellschaftliches Engagement zu zeigen und Mitarbeitern wie Kunden über das kommerzielle Ergebnis hinaus einen ideellen Mehrwert zu bieten.

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Meetup. Tweetup. MuseUp.

02.11.2012 § Jenni Fuchs

Museumsführungen via Twitter kommentieren

Kennt ihr schon Tweetups? Der Name setzt sich zusammen aus Twitter + Meetup (Engl: Treffen), und ist meist eine Veranstaltung bei der sich Menschen treffen und via Twitter live über die Veranstaltung berichten und diskutieren. Natürlich bieten sich dazu auch Veranstaltungen in Museen an. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Führung, bei der die Teilnehmer ihre Eindrücke »twittern«, und der Rest der Twitterwelt über ein bestimmtes Schlagwort (ein so genanntes »Hashtag«) dran teilnehmen kann, z.B. durch Fragen oder Kommentare.

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Fünf Tipps zum Umgang mit Registraren

22.10.2012 § Angela Kipp

Warum Ausstellungsmacher und Sammlungsmanager oft aneinander vorbei reden – obwohl sie sich eigentlich perfekt ergänzen.

Die Zeit, als Lagerverwalter in Museen starke Männer mit kanaldeckelgroßen Händen waren, ist längst vorbei. Heute liegt das Sammlungsmanagement meist in den Händen von ausgebildeten Spezialisten für Kulturgut. Die Berufsbezeichnungen variieren von Museum zu Museum. Sie lauten Registrar/in, Depotleiter/in, Magazinverwalter/in, Sammlungsmanager/in und dergleichen mehr. Gemeint ist eigentlich immer das gleiche: diese Person ist verantwortlich für die sichere Lagerung und den Transport von Sammlungsgütern inklusive dem dazugehörigen Papierkram. Von allen Profilen im Museumswesen unterscheiden sich wohl keine zwei Personengruppen so stark voneinander wie Ausstellungsmacher und Registrar.

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Die Schwabenkinder des 21. Jahrhunderts

10.05.2012 § Björn Zaske

Einsatz digitaler Medien im Museum am Beispiel der Schwabenkinder-Ausstellung im Bauernhaus-Museum Wolfegg

Unlängst wurde im Bauernhaus-Museum Wolfegg die »Schwabenkinder« Ausstellung eröffnet. Die Ausstellung macht die Geschichten der Kinder und Jugendlichen, die seit dem 17. Jahrhundert im zeitigen Frühjahr über die Alpen zogen, um in Oberschwaben zu arbeiten, erlebbar. Dabei setzt sie verstärkt auf digitale Medien, um die historischen Inhalte möglichst lebendig und spannend zu vermitteln. Als Kreativagentur für digitale Medien waren wir von Moccu als Umsetzungspartner mit an Bord. Der Transfer unserer zumeist im wirtschaftlichen Kontext erworbenen Digitalkompetenz zu kulturellen Inhalten war nicht nur eine reizvolle Herausforderung, sondern auch eine sehr fruchtbare: Die Möglichkeiten digitaler Lösungen im musealen Kontext sind sehr vielfältig, und werden derzeit bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Daher möchten wir hier gerne die Kernpunkte der Zusammenarbeit und unsere Erfahrungen beschreiben.

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Adopt a Museum

02.02.2012 § Jenni Fuchs

Werde Botschafter deines Lieblingsmuseums

Sie sind wahrscheinlich vielen bekannt, die Listen die alle Jahre wieder durchs Internet kursieren – ob es um die beliebtesten oder meist besuchten Museen geht, es sind immer wieder die selben Kandidaten die es in die Top 10 schaffen. Aber was ist mit den weniger bekannten Museen, die zwar keine Tausende oder Millionen an Besuchern im Jahr bekommen, aber nicht weniger tolle Ausstellungen haben oder weniger gute Arbeit leisten? Letztes Jahr haben wir mit dem Museum140 Team das Deutsche Röntgen Museum in Lennep besucht, und waren völlig begeistert davon wie toll es ist. Demnach waren wir schockiert, als wir hörten, dass das Museum im Durchschnitt nur 30 Besucher am Tag hat, an den Wochenenden oder in den Ferien vielleicht auch mal 100. Wieso wussten nicht noch mehr Leute von diesem Schatz? In dem Augenblick wurde die Idee für »Adopt-a-Museum« geboren.

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