Masterstudiengang Bühnenbild/Szenischer Raum
Die zweijährige Weiterbildung Bühnenbild/Szenischer Raum an der TU Berlin mit dem Abschluss »Master of Arts« richtet sich an Absolventen der Fachrichtungen (Innen-)Architektur, Design, Kunst, Theaterwissenschaft u.a. Der Studiengang verbindet zwei Denkweisen dramaturgischer Gestaltung von Raum: Einerseits die Gestaltung des Bühnenraumes für Oper, Schauspiel, Tanz und Musical – andererseits die Gestaltung von szenischen Räumen für Ausstellungen, Installationen, Performances und Markenkommunikationen für Unternehmen. Die Doppelprofilierung Bühnenbild/Szenischer Raum mit einer starken Praxis- und Projektorientierung ist als Ausbildung zum Szenografen einmalig in Deutschland.
Texten für Kunst und Kultur
In der Öffentlichkeitsarbeit ist der Text ein zentrales Medium für die Vermittlung künstlerischer Inhalte. Ob Förderanschreiben, Katalogtext, Pressemitteilung, Newsletter oder Blogeintrag – der Text stellt den maßgeblichen Kontakt zum Publikum her und weckt Interesse (oder eben nicht). Doch während bei der visuellen und medialen Gestaltung in der Regel auf die Kompetenz externer Beratung zurückgegriffen wird, muss die Textproduktion zumeist in Eigenregie umgesetzt werden. Hier setzt »Texten für Kunst und Kultur« an: Wie werden komplexe Inhalte von künstlerischen und kulturellen Aktivitäten einer – oft sehr heterogenen – Öffentlichkeit optimal vermittelt? Wie werden Botschaften für unterschiedliche mediale Formate gestaltet? Und wie lässt sich eine öffentliche Präsenz nachhaltig herstellen? Der berufsbegleitende Zertifikatskurs der UdK Berlin richtet sich an Freiberufler sowie Mitarbeiter von Kulturinstitutionen.
Die Sprache der Dinge
Der Zertifikatskurs zur Einführung in die Museumspädagogik ist ein Kooperationsprojekt der AfeB e.V. Heidelberg mit dem Arbeitskreis Museumspädagogik des Hessischen Museumsverbands e.V. und findet von September 2012 bis August 2013 statt. Der knapp einjährige Kurs bietet die Chance, in einer festen Lerngruppe ein differenziertes, realitätsnahes Bild von Museumspädagogik zu gewinnen und dabei zugleich Museumsarbeit in Häusern mit entwickelter Praxis unmittelbar kennen zu lernen. Partnermuseen sind: Die Schirn Kunsthalle Frankfurt, das Junge Museum Speyer, das Kindermuseum Frankfurt, das Freilichtmuseum Hessenpark, das Landesmuseum Mainz und das Museum für Naturkunde, Mainz, sowie die Reiß-Engelhorn-Museen, Mannheim.
Ausstellungs- und Museumsdesign
Der Studiengang an der FH Joanneum in Graz fokussiert unterschiedlichste Aspekte des Ausstellungs- und Museumswesen. Im Zentrum steht aber die Vermittlung gestalterischer und technologischer Kompetenzen. Unterrichtet wird die Konzeption und Realisation von historischen, kulturhistorischen und naturwissenschaftlichen Ausstellungen sowie die Gestaltung von Kunstausstellungen. Die Studierenden werden zu ExpertInnen in der Vermittlung von Inhalten mittels visueller Kommunikation und Mediatisierung von Objekten in Räumen (Szenografie). Neben dem Bereich der Ausstellungen in- und außerhalb des Museums, werden auch immersive Erlebniswelten geplant und Roadshows oder innovative Messepräsentationen konzipiert und umgesetzt.
Qualifizierung und Austausch für Museen
Die Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel biete eine Vielzahl an Seminaren, Workshops, Tagungen, Zertifikatskursen und Qualifizierungsreihen für Museumsmitarbeiter an. Der Umfang reicht vom Vermitteln über Museumskommunikation, Sponsoring und Management bis hin zu kuratorischen Konzepten und Fördermöglichkeiten für Forschungsarbeit.
Ausstellungsdesign und -management
Die Donau-Universität Krems bietet das europaweit singuläre »Certified Program« in englischer Sprache berufsbegleitend als Fokus oder Wahlfach für Bildwissenschaft MA an. Dieses Programm lässt die TeilnehmerInnen von den Kenntnissen und Arbeitserfahrungen herausragender ExpertInnen im Feld wissenschaftlicher und kultureller Ausstellungen und Erlebniswelten profitieren. Es richtet sich an Mitarbeiter von Museen und Sammlungen, Vermittler von Wissenschaft und Kunst/Kultur oder MitarbeiterInnen von Tourismuseinrichtungen, Messeveranstaltern und Erlebniswelten. Gestalterische und organisatorische Kompetenzen wie Ausstellungsentwicklung, Szenographie und Projektmanagement werden ebenso vermittelt, wie Profiwissen um Finanzierung, Copyright und Leihverkehr bis hin zu den aktuellsten Strategien zum Einsatz multimedialer Technik und zur Gestaltung virtueller Ausstellungen in verschiedenen Plattformen.
Ausstellungsdesign und kuratorische Praxis
An der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe wird Ausstellungsdesign als Projektstudium angeboten. Im Mittelpunkt der Ausbildung stehen Konzeption und Design von Ausstellungen im Spannungsbogen von kuratorischen Entscheidungen und architektonischen Entwürfen. Ausstellungs- und Raumanalysen konkreter historischer wie aktueller Beispiele und die Arbeit am Modell in 2 und 3D bilden die Grundlage der Seminararbeit. Themenschwerpunkte werden durch Exkursionen, Vorträge und Workshops mit Künstlern, Kuratoren, Architekten und Designern vertieft. Zielsetzung ist das Erlangen eines konzeptuellen Verständnisses räumlicher Bedingungen im Bereich des Ausstellens.
Exhibition Design Institute
edi, das Exhibition Design Institute der FH Düsseldorf bündelt Forschungsschwerpunkte und wissenschaftliche Arbeit, auch im Kontext von Forschungs- und Drittmittelprojekten, zum Thema Ausstellung, Event und Messe. Das Institut bietet einen viersemestrigen Masterstudiengang «Exhibition Design», der nichtkonsekutiv und forschungsorientiert aufgebaut ist. Der Studiengang Exhibition Design beschäftigt sich mit dem breiten Panorama des Gestaltens in Bezug auf Kommunikation und Raum. Eine darauf folgende Promotion ist mit Kooperationspartnern möglich.
Lehrgang Museumsmoderator
Der zertifizierte Lehrgang zum Museumsmoderator von der VHS Tempelhof-Schöneberg vermittelt grundlegende und spezifische Kompetenzen der Didaktik und Methodik zur Begleitung und Moderation von Besuchergruppen in Museen und Ausstellungen. Der Lehrgang besteht aus den Einheiten »spezifische Didaktik einzelner Museumssparten«, »aktivierende Methodik für Besuchergruppen« und »Grundlagen der Museumskunde«.
Postgraduate Program in Curating
Der englischsprachige Masterstudiengang an der Züricher Hochschule der Künste versteht sich als interdisziplinäre Plattform und vermittelt die wesentlichen Bereiche des zeitgenössischen Ausstellungsmachens anhand anwendungsorientierter Projektarbeit. Ausstellungsmachen oder Kuratieren heisst, durch interdisziplinäre Zusammenarbeit innovative Strukturen für die Präsentation kultureller Artefakte zu schaffen. Die Arbeitsweisen von Ausstellungsmachern, Künstlern, Architekten, Designern, Museumspädagogen, Publizisten und Szenographen haben sich einander angenähert und so neue Vermittlungsformen im virtuellen Raum hervorgebracht. Ziel des Studiengangs ist es, innovative kuratorische Ansätze und Projekte zu entwickeln.
Digital Exhibition Training
In dem Projekt Digital ExTra geht es um die Bedürfnisse kleiner sowie mittlerer Museen bei der Entwicklung digitaler Ausstellungen. Ziel des Projektes ist die Einrichtung eines einschlägigen Kurses, verbunden mit der Bereitstellung von E-Learning Materialien für Beschäftigte und Studierende im kulturellen Bereich. Finanziert wird das Projekt von der Schwedischen Nationalagentur mittels des Leonardo da Vinci Programms.
Künstlerisches Kuratieren
Ausstellungen von Kunst und Kultur stoßen auf großes öffentliches Interesse und initiieren einen breit angelegten gesellschaftlichen Kunstdiskurs. Auf diese aktuelle Entwicklung geht der Zertifikatskurs Kuratieren an der Universität der Künste in Berlin ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten in dem dreimonatigen Kurs einen kompakten Überblick über das heute erweiterte Handlungsfeld des Kuratierens: Der Kurs vermittelt themenrelevantes Wissen in Geschichte und Theorie, Kompetenzen in der vergleichenden Analyse von kuratorischen Ansätzen und in der methodischen Entwicklung einer Ausstellung. Erfahrene Fachdozentinnen und –dozenten bieten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern anspruchsvolle und praxisorientierte Bildungsinhalte. Expertengespräche, Beratung und Besuche von Ausstellungsorten des internationalen Kulturstandortes Berlin runden das Angebot ab.
Kulturen des Kuratorischen
Das weiterbildende Studienangebot der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig ist ein in Deutschland einzigartiges weiterbildendes Studienangebot, das anwendungsorientierte Forschungspraxis mit wissenschaftlicher Reflexion verbindet. Es wendet sich an Menschen mit unterschiedlichen disziplinären oder professionellen Hintergründen: der verschiedenen Künste, der Kulturvermittlung, der Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften. Das Studienprogramm Kulturen des Kuratorischen vermittelt nicht nur Methoden der Konzeption, Organisation und Durchführung kuratorischer Projekte, sondern ebenso die theoretischen Mittel zur Analyse, Erörterung und Weiterentwicklung von Ausstellungen und anderen Formen der Kulturvermittlung in einem transdisziplinären und transkulturellen Kontext.
Kuratieren und Kritik
Im Zentrum des Masterstudiengangs an der Goethe Universität in Frankfurt steht die wissenschaftliche Reflexion über Kuratieren und Kunstkritik als intellektuelle und ästhetische Herausforderung mit praxisbezogener Perspektive. Der Ausstellungs- und Museumsbetrieb des 21. Jahrhunderts steht vor neuen Aufgaben und Herausforderungen. Immer stärker kommt Museen die Aufgabe zu, öffentliche Diskurse zu modellieren. Ziel des Studiengangs ist der Erwerb einer Kompetenz, die eine objektbezogene Herangehensweise mit Theorie- und Fachwissen verbindet.
Kunstkritik & Kuratorisches Wissen
Sammeln, Bewahren und Ausstellen moderner Kunst einerseits und das Schreiben über zeitgenössische Kunst andererseits bestimmen heute das Berufsfeld zahlreicher KunstwissenschaftlerInnen. Das von der Ruhr-Universität Bochum gemeinsam mit der Kunsthalle Düsseldorf konzipierte Weiterbildende Studium ist spezifisch auf die Anforderungen dieser beiden Berufsfelder ausgerichtet und wird in Kooperation mit vielen weiteren Museen und Ausstellungshäusern in Nordrhein-Westfalen durchgeführt.
Ausstellungstheorie & Praxis
ecm (educating, curating, managing) ist ein zweijähriger postgradualer Masterlehrgang an der Universität für angewandte Kunst Wien. Er zielt auf den Erwerb von Kernkompetenzen im erweiterten Museums- und Ausstellungsfeld und verbindet Ausstellungstheorie und -praxis. Sehen lernen, analysieren, realisieren ist seine Methode; educating, curating, managing sind die Brennpunkte seiner disziplinübergreifenden, aktuelle Diskurse reflektierenden Ausbildung.
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