Designmanagement für Unternehmen Erde

03.01.2013 § Linda Kowsky

Als Gott mich bat, einen relaunch für seinen Planeten zu planen

Ich muß vorausschicken: ich liebe meinen Beruf. Es ist mein absoluter Traumberuf. Wenn ich an meinem Arbeitsplatz sitze und das zu organisierende Projekt kontrolliert im gegebenen Zeitrahmen läuft, mit einer Kommunikation, die funktioniert wie geölt, und leise einer visuellen Perfektion entgegen surrt, dann erlebe ich jene Glücksgefühle, für die mein Gewissen (dem erstaunlicherweise ein Schalk im Nacken zu sitzen scheint) letztens eine Bremse eingebaut hat. Als selbstständige Designmanagerin sah ich mich folgendem Tagtraum ausgesetzt: Der liebe Gott gibt mir den Auftrag, ein universelles Corporate Design-Konzept für die Erde zu erschaffen. Ich hätte einen unbegrenzten Etat, absolute Verfügungsgewalt und darf mit den besten Kreativen und Dienstleistern der Welt zusammenarbeiten.

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Die Schwabenkinder des 21. Jahrhunderts

10.05.2012 § Björn Zaske

Einsatz digitaler Medien im Museum am Beispiel der Schwabenkinder-Ausstellung im Bauernhaus-Museum Wolfegg

Unlängst wurde im Bauernhaus-Museum Wolfegg die »Schwabenkinder« Ausstellung eröffnet. Die Ausstellung macht die Geschichten der Kinder und Jugendlichen, die seit dem 17. Jahrhundert im zeitigen Frühjahr über die Alpen zogen, um in Oberschwaben zu arbeiten, erlebbar. Dabei setzt sie verstärkt auf digitale Medien, um die historischen Inhalte möglichst lebendig und spannend zu vermitteln. Als Kreativagentur für digitale Medien waren wir von Moccu als Umsetzungspartner mit an Bord. Der Transfer unserer zumeist im wirtschaftlichen Kontext erworbenen Digitalkompetenz zu kulturellen Inhalten war nicht nur eine reizvolle Herausforderung, sondern auch eine sehr fruchtbare: Die Möglichkeiten digitaler Lösungen im musealen Kontext sind sehr vielfältig, und werden derzeit bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Daher möchten wir hier gerne die Kernpunkte der Zusammenarbeit und unsere Erfahrungen beschreiben.

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Geschichte auf dem Weg zur nächsten Generation

22.06.2011 § Michael Schuster

Das Abenteuer Archäologie im Comicformat

Antreten zum Staunen! Als 1913 in Köthen mit der Sammlung und Ausstellung archäologischer Funde begonnen wurde, führte man Erwachsene und Kinder an Vitrinen vorbei, in denen die Fundstücke präsentiert und knapp beschriftet zur Schau gestellt wurden. Der Begriff »Museumspädagogik« gehörte damals zu den noch nicht erfundenen Worten und die Vermittlung von Geschichte beschränkte sich nur zu oft auf das pure »Büffeln« von Ereignissen und Jahreszahlen. Auch in späteren Jahrzehnten hieß es bei Museumsbesuchen von Schulklassen nur zu oft: »Antreten zum Staunen!« Dadurch bedingt gelang es eigentlich selten, den Kindern Geschichte als interessant und spannend zu vermitteln und wirkliches Interesse zu wecken.

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The Museum of Me

01.06.2011 § Claudia Wagner

Das einfachste Ausstellungskonzept der Welt

Heute kursierte auf Facebook die neue Intel-Anwendung »The Museum of Me«. Wer sich einmal berühmt fühlen möchte, kann mit dieser Anwendung seine Werke in einer eigenen Ausstellung betrachten. Bzw. das, was Intel aus den Daten des eigenen Facebook-Accounts macht. Dafür muss man Intel natürlich komplett Zugriff auf die Daten gewähren!

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Gibt es Handlungsspielräume in Ausstellungen?

29.05.2011 § Bernadette Descristoforo

Wie man mit dem Thema Freiheit
in Ausstellungen umgehen kann

Müssen Freiräume in Ausstellungen oft mühsam gesucht werden? Sind es Gegensätze? Oder sind sogenannte Handlungsspielräumen bei vielen Ausstellungen bereits intendiert und vorhanden? In diesem Beitrag wird der Versuch gestartet, Freiheitsgrade in Ausstellungen zu analysieren. Denn diese gibt es in ihren unterschiedlichen Ausführungen bereits in vielen Museen – man muss sich nur auf sie einlassen!

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Wo bin ich?

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