Die Schwabenkinder des 21. Jahrhunderts

10.05.2012 § Björn Zaske

Einsatz digitaler Medien im Museum am Beispiel der Schwabenkinder-Ausstellung im Bauernhaus-Museum Wolfegg

Unlängst wurde im Bauernhaus-Museum Wolfegg die »Schwabenkinder« Ausstellung eröffnet. Die Ausstellung macht die Geschichten der Kinder und Jugendlichen, die seit dem 17. Jahrhundert im zeitigen Frühjahr über die Alpen zogen, um in Oberschwaben zu arbeiten, erlebbar. Dabei setzt sie verstärkt auf digitale Medien, um die historischen Inhalte möglichst lebendig und spannend zu vermitteln. Als Kreativagentur für digitale Medien waren wir von Moccu als Umsetzungspartner mit an Bord. Der Transfer unserer zumeist im wirtschaftlichen Kontext erworbenen Digitalkompetenz zu kulturellen Inhalten war nicht nur eine reizvolle Herausforderung, sondern auch eine sehr fruchtbare: Die Möglichkeiten digitaler Lösungen im musealen Kontext sind sehr vielfältig, und werden derzeit bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Daher möchten wir hier gerne die Kernpunkte der Zusammenarbeit und unsere Erfahrungen beschreiben.

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Berühmte Hasen

24.01.2012 § Dr. Erik Straub

Ausstellungen interaktiv im Web entwickeln

Wie gestalte ich meine Ausstellung modern und nachhaltig, mit einem möglichst geringen Einsatz an Ressourcen? Unsere Antworten auf diese Frage gehen weit über den Einsatz von Multimedia im Museum hinaus und werfen Fragen zum Umgang mit Inhalten und moderner Technik im Museum überhaupt auf.

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Medientechnik für Jung und Alt?

30.12.2011 § Ulrike Elste

Generationenübergreifende Lösungen

Die Museumsbesucher werden in Zukunft nicht jünger, sondern immer älter. Darauf müssen sich Museen einstellen. Doch mit hochmoderner Medientechnik in ihren Ausstellungen scheinen die Museen hauptsächlich das junge Publikum anzusprechen. Einige dieser Medien sind für Besucher hohen Alters sogar nahezu unbenutzbar. Um  den Senioren die Medientechnik bedürfnisgerecht zugänglich zu machen, müssen also neue Lösungen her.
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The Museum of Me

01.06.2011 § Claudia Wagner

Das einfachste Ausstellungskonzept der Welt

Heute kursierte auf Facebook die neue Intel-Anwendung »The Museum of Me«. Wer sich einmal berühmt fühlen möchte, kann mit dieser Anwendung seine Werke in einer eigenen Ausstellung betrachten. Bzw. das, was Intel aus den Daten des eigenen Facebook-Accounts macht. Dafür muss man Intel natürlich komplett Zugriff auf die Daten gewähren!

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Wald im Wandel

10.05.2011 § Claudia Wagner

Interaktives aus Holz auf der BUGA

Da Interaktivität in Ausstellungen immer öfter mit digitalen multimedialen Inszenierungen gleichgesetzt wird, hier ein schönes Beispiel für interaktive Exponate aus Holz. Passend zum Thema »Wald im Wandel« ist in dem Aussichts- und Ausstellungsgebäude der Landesforsten Rheinland-Pfalz auf der BUGA in Koblenz alles aus Holz und funktioniert mechanisch. Kein Touchscreen, kein Touch-Tisch, kein Monitor, kein Multimedia, aber weder langweilig für die Jugend, noch unmodern!

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iPhone App vs. Mobile Web

17.10.2010 § Dorian Ines Gütt

Smartphone-Anwendungen im Museumsbereich

Internetseiten und Wikipedia-Artikel gehören inzwischen zum Standardprogramm der Museums-PR, das Arbeitsfeld Smartphone-Anwendungen ist hingegen noch ein Nischenprodukt, doch die Anzahl der Apps und mobiler Webseiten steigt. Wozu eignen sie sich? Wer ist die Zielgruppe und vor allem: Was ist besser: Mobile Web oder iPhone App? Hier gibt es eine kurze Einführung in die Thematik sowie einen Vergleich der beiden Möglichkeiten.
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Pillen und Pipetten

01.07.2010 § Claudia Wagner

Originalität, Humor und viele Fragen statt Propaganda

Die Pharmaindustrie ist ein Thema dem fast jeder mit Skepsis gegenübersteht. Arzneimittelskandale und Co werden in dieser Ausstellung, die in Kooperation mit der Schering-Stiftung entstand, nicht wie erwartet unter den Teppich gekehrt, sondern offensiv aufgegriffen. Statt vorgefertigte Antworten zu servieren will diese Ausstellung Fragen stellen. An den dafür entwickelten Dialog-Stationen kann sich der Besucher aktiv mit Tierversuchen, Arzneimittelstudien, Tablettensucht und den Nebenwirkungen von Medikamenten auseinandersetzen.

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99 x Neukölln

25.05.2010 § Claudia Wagner

Wer mit offenen Karten spielt kann auch gewinnen

Das Museum Neukölln und Eckedesign präsentieren die neue Dauerausstellung mit einem innovativen Ausstellungskonzept und zeitgemäßer Medieneinbindung. Die Entstehung der Ausstellung konnte jeder auf dem Blog der Museumswebsite verfolgen: von der Konzeption über die Objektauswahl und Restauration bis hin zum Aufbau. Der Museumsleiter und mehrere Museumsmitarbeiter bloggten und lieferten interessante Einblicke in ihre Arbeit und Arbeitsweise. Mit dieser Offenheit fernab vom offiziellen Ton traditioneller Presseerklärungen hat das Museum nicht nur aufmerksame Leser, die ihnen über Kommentare Feedback geben, sondern auch viele neue Besucher gewonnen.

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