Das einfachste Ausstellungskonzept der Welt
Heute kursierte auf Facebook die neue Intel-Anwendung »The Museum of Me«. Wer sich einmal berühmt fühlen möchte, kann mit dieser Anwendung seine Werke in einer eigenen Ausstellung betrachten. Bzw. das, was Intel aus den Daten des eigenen Facebook-Accounts macht. Dafür muss man Intel natürlich komplett Zugriff auf die Daten gewähren!
Die Anwendung ist super gemacht und sieht sehr stylish aus, allerdings hat Intel jetzt nicht nur all meine Daten, sondern auch die meiner Freunde.
Das Ausstellungskonzept ist leider recht simpel: Ein Raum mit den Profilbildern der Freunde, mit denen man am meisten interagiert; ein Raum mit allen hochgeladenen Fotos; ein Raum mit eigenen Videos und ein Raum mit den Wörtern, die man am meisten verwendet (blöderweise inklusive Artikel). Aber das Konzept basiert sicher auf der Struktur der Facebook-Datenbank…
Bei mir hat »The Museum of Me« durch die Schnelligkeit, mit der meine Ausstellung fertig war, irgendwie den Eindruck hervorgerufen, das Ausstellungenmachen ein Akt von 5 Minuten ist. Ich hoffe, da bin ich die einzige.
Hallo – irgendwie sieht es ja klasse aus, diese Ausstellung der Facebookdaten. Eine nette Spielerei. Bei mir scheitert es immer daraun, dass ich keine Lust habe, meine Daten frei zu geben.
Da nehme ich lieber die wirklich viele Arbeit auf mich und organisiere eine klassische Ausstellung. Eine richtig reale Ausstellung, wo die Leute noch hinter ihrem Bildschirm hervorkommen müssen…..
Aber halt — natürlich zeige ich meine Arbeiten auch in virtuellen Ausstellungen — ohne geht es ja nicht …. denn auch ich betrachte gerne die Arbeit anderer Leute von der Coutch in meinem Laptop aus …..
Mir gefällt der Artikel …..
Gruß Susanne